Welche Kinderspiele gibt es?

Spätestens wenn sich Nachwuchs ankündigt, beschäftigen sich die Eltern mit der Ausstattung des Babys. Neben der richtigen Kleidung und den entsprechenden Möbeln gehört zur Ausstattung des Kinderzimmers natürlich auch altersgerechtes Spielzeug. Schließlich entdecken die Neugeborenen zunächst spielerisch die Welt, lernen komplexe Zusammenhänge.

 
 

Hat das Kind Geschwister oder die ersten Freundschaften geschlossen, brauchen die Eltern oft nicht einmal viel für das richtige Spielzeug investieren. Denn die Kids beschäftigen sich auch ganz gern mit sich selbst. Singspiele und verschiedene Bewegungsspiele gehören seit jeher zu den beliebtesten Spielen der Kids, die sie vor allem im Sommer gern im Freien spielen. Die bekanntesten Bewegungsspiele sind Fangen, Blinde Kuh oder „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“ Weil diese in einer größeren Gruppe natürlich am meisten Spaß machen, werden sie auch in der Grundschule im Sportunterricht eingesetzt. Der Grund: Diese Spiele machen nicht nur gute
Laune, sondern fördern auch die Motorik des Kindes.

Wollen sich die Kinder lieber allein beschäftigen gibt es natürlich jede Menge Spiele für Kinder jeden Alters. Beliebte Klassiker für Kids im Kindergartenalter sind beispielsweise Memories, aber auch Puzzles, gern mit den liebsten Figuren aus der Märchen- und Comicwelt. Die Kids lernen hier, sich längere Zeit mit einem Thema zu beschäftigen und sich auf etwas zu konzentrieren. Haben sie einmal ihre Leidenschaft fürs Puzzeln entdeckt, begleitet sie diese oft ihr ganzes Leben lang. Selbst Erwachsene setzen sich gern noch ihre Lieblingsmotive aus oft weit mehr als 1.000 Teilen
zusammen.

Als gern gekaufte Klassiker, vor allem für Kids, die kurz vor der Einschulung oder älter sind, gelten die Spielwelten von Lego und Playmobil. Während sie mit den bunten Steinen von Lego ihre eigene Welt erschaffen und bauen können, erleben sie in den Welten von Playmobil fantastische Abenteuer. Der willkommene Nebeneffekt: Die Fantasie des Kindes wird gefördert.

Brettspiele

Für kleinere Gruppen steht außerdem eine riesige Auswahl an Brett- und Gesellschaftsspielen bereit. Klassiker dieses Genres sind etwa „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Monopoly“.

Das Ziel von „Mensch ärgere Dich nicht“ besteht darin, vier eigene Spielfiguren vom Start ins Ziel zu bringen, wobei die Figuren des Gegners auch geschmissen werden können, sodass sie zurück auf das Startfeld gehen müssen. Die Spieler lernen hier, dass sie nicht immer gewinnen können.

Bei „Monopoly“ dagegen müssen die Spieler versuchen, ein Immobilienimperium aufzubauen und die Mitspieler in den Ruin zu treiben. Gewonnen hat der Spieler mit dem meisten Geld in der Kasse. Spielerisch lernen die Kinder dabei den Umgang mit Geld, was ihnen im realen Leben unmittelbar zugutekommt, wenn es um die Einteilung des Taschengeldes geht.

Welche Kinderspiele gibt es? » Antwort auf Frage.org geschrieben von Ernest am Sonntag, 03. Februar 2013 um 18:02 Uhr.